Silly Things
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Silly Things Also wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: Die können sollen, müssen wollen dürfen.

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AUWEIA

Hallo ihr da,

die nicht aufgegeben haben auf einen Eintrag von mir zu warten und zu hoffen.

Mir ist es ja schon unangenehm, schließlich ist ein Blog nur solange interessant wie man es auch regelmäßig nutzt.

Aber ich habe es nicht vergessen, nur die Zeit - die Zeit ist halt manchmal für andere Dinge verplant.

Viel ist passiert, aber eine Nachricht gilt es hier zu verkünden:

Ich werde mein einjähriges Praktikum in Ottersberg absolvieren können!!!!

In Klasse 8 werde ich mit dem Klassenspiel beginnen und danach die 6. und 5. Klasse begleiten.

Ich freue mích sehr, dass es geklappt hat.
Aufregend ist das ganze aber auch, und spannend.

Na dann bringen wir erst einmal das Seminarjahr in HH zuende.

Und zu Kuddel, ja die Maifeier in Deathfield war mal wieder Grandios und natürlich auch weil mein lieber Long Arm dabei war :-)

So nu werde ich aber mal die wunderbare Sonne draußen genießen.

Für euch auch ein paar schöne Frühlingssonnenstrahlen...
4.5.06 11:34


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Ein kurzer Besuch

im Netz.
Und bevor hier wieder nichts steht, hinterlasse ich doch mal wieder Spuren.

Im Moment gibt es eine Zeit, ím Seminar, die sehr mit gemischten Gefühlen behaftet ist.
Einerseits habe ich neue Impulse und Motivation für den Lehrerberuf erhalten, und andererseits macht mich einiges aggressiv, antipathisch und sauer.

Entweder ich befinde mich in der Erwachsenenbildung, in der jeder für sich selbst verantwortlich ist, oder wir versuchen schon die Schulsituation als Lehrer zu immitieren und verhalten uns dann als Lehrer die in einer Vorlesung sitzen und sind dann verantwortlich wie ein Klassenlehrer, wenn er in seine Klasse kommt.
Für eines sollte man sich entscheiden und das dann auch konsequent durchziehen.

Im klar Text heißt.
Wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, nicht rechtzeitig zum Untericht komme, ist das allein mein verschulden und ich selber muß zu sehen, wie ich den Anschluß wieder finde und mich selbst informieren. Nicht der Dozent ist dafür verantwortlich, dieser muß auch nicht, für jeden wieder von vorne beginnen, der zuspät ist.
Jeder von uns weiß, das man als Lehrer nicht zu spät kommen darf, weil man dann sofort unten durch ist bei den Schülern. Das würden wir ja auch nicht tun. Aber wir befinden uns jetzt in einem Seminar wo Erwachsenenbildung stattfindet und dort sind wir sozusagen die Schüler und haben ein ganz anderes Anliegen als der Dozierende. Das alles soll nicht heißen, das man mit absicht zu spät. Nein ganz und gar nicht.
Aber als Pendler von HB nach HH, passiert es leider häufig das man sich um eine akademische viertel Stunde verspätet. Und ich bitte um Verständnis, dass ich nicht früher losfahre um eine dreiviertel Stunde vor Unterrichtsbeginn schon am Seminar zusein.

Es kann ja gerne jeder, der behauptet, man müße rechtzeitiger losfahren, ausprobieren, jeden Tag von HB nach HH zu pendeln, und dann können wir uns gerne wieder Unterhalten.
Aber so nicht.
Ich bin in erster Linie für mich verantwortlich und dann kommt die Gruppe.
Und ich laße mich nicht behandelt als wäre ich in der "Schule".
Aufgezwungene Autorität läßt mich trotzig werden und resignieren.
Nicht mit mir, das hatte ich schon 13 Jahre lang....


...das mußte sich jetzt mal Luft machen.....
11.5.06 15:45


Moinsen

Nun bin ich aus dem wunderschönen Süden wieder zurück,
Und ich muß sagen, es war einfach klasse.
Zunächst, dass ich 10Tage mit Nico zusammen war, das war an sich schon spitze genug,
und hinzu kam dann noch unsere Fahrt nach Italien (Lecco) zum Kletterurlaub.
Bestes Sommerwetter, schöne Touren und Urlaubsfeeling.
Einfach brilliant.

Nun bin ich wieder in Norddeutschland bei kühlen Temperaturen, Gewitter und Regen.
Aber ich zehre immer noch von den 10 Tagen.

Ich möchte sagen,
ich bin einfach Glücklich.

Danke an Nico!!!
und natürlich auch an Hannah, Dani und Simon.
29.5.06 16:45


Schule - mein Thema

Gedanken-Fragen-Lösungen

Was ist, wenn man immer wieder an das gleiche Thema gerät?
Wenn man immer wieder durch äußere Fragen darauf gestoßen wird?
Und wenn man sich zu dem auch noch erkannt und irgendwie getroffen fühlt?
Sollte man sich dann mit dem Thema wirklich noch bewusster auseinandersetzen, oder ist genau das der verkehrte Weg?

Immer wieder gerate ich an die Problematik meiner eigenen Schulzeit.
Immer wieder dieses Gefühl, nicht richtig und nicht fair behandelt worden zu sein.
Traurigkeit, Schmerz, Frust, Wut.....

Aber was ist es, dass ich scheinbar von diesem Gefühl, diesem Schmerz nicht richtig loskomme?
Was lässt mich immer wieder emotional reagieren, wenn es zu diesem Thema kommt?
Und daran schließt sich auch die Frage an, ist mein Wunsch Waldorflehrer zu werden, eigentlich nur eine Abrechnung mit meiner eigenen Schulzeit; die anderen sollen es besser haben?
Was ist es, dass es mir nicht möglich macht, einen Schlussstrich darunter zu ziehen, und einfach sagen zu können, die Schulzeit war das eine, aber jetzt bin ich Diplom Theaterpädagogik und ich habe einiges aufm Kasten.
Warum geht das nicht so einfach?
Ist es so, dass sich dieser Schmerz schon verkrustet hat, dass er wieder aufgesprengt werden muss um zu heilen?
Wenn das so ist, hilft es wohl nicht, der Auseinandersetzung auszuweichen. Dann sollte ich mich wohl diesem Teil meiner Biographie intensiver zu wenden, und versuchen es aufzubrechen.

Ja,
es ist so;
sobald mir etwas verschult vorkommt,
autoritär wirkt,
oder mich unter Druck setzt,
stellen sich bei mir die Nackenhaare hoch.
Es erinnert mich dann direkt an schlechte Empfindungen meiner Schulzeit.
Auch, wenn ich heute nicht unter dem Druck stehe, für irgendwas benotet zu werden, so habe ich doch die Empfindung, ich könnte unfair behandelt werden, durch das, was ich äußere. Dann sage ich lieber nichts und lausche. Ich verfolge die Diskussionen innerlich. Was nicht heißt, dass ich nicht beteiligt wäre; ganz und gar nicht. Ich halte lediglich meine Beiträge zurück und denke mir meinen Teil. Das ist sicherer, nicht so verräterisch.
Natürlich trägt das dann nicht der Entwicklung der Gespräche bei, und vielleicht würden die Beiträge durchaus auch befruchtend sein, für die Diskussion-
Aber alleine schon, das „sich melden“ und warten bis man dran kommt-
Und wenn man dann etwas warten muss, entsteht bei mir so etwas, wie die Angst davor, nicht mehr richtig zu wissen, was man sagen wollte, wie man es formulieren wollte, und das einen die anderen dann für ungescheit halten könnten, wenn man bspw. zu stammeln und zu suchen anfängt.
Ja natürlich machen das die anderen auch. Und mir haut auch keiner denn Kopf ab,
aber mit dem Verstand, komme ich der Sache nicht näher. Das Problem liegt tiefer. Und ich glaube, langsam daran zu kommen, dass das wirkliche Problem ANGST ist.
Und jemand hat mal gesagt, die Angst entsteht immer in dir, sie wird nicht von außen an dich herangetragen. Dies würde bedeuten, ich mache mir die Angst. Und wenn dem so ist, bin ich auch die einzige, die den Schlüssel zu diesem Problem hat.
Und ich muss mich folglich auf den Weg machen, zu diesem Schlüssel, und das geht dann wohl doch nur, wenn ich mich mit meiner Schulbiographie intensiv auseinandersetze und herausfinde, wie sich diese Empfindungen eingeprägt haben, und vor allem wodurch.
Um sie dann aufzubrechen und aufzulösen.
Und dann werde ich vielleicht auch noch mehr Klarheit darüber haben, ob ich nur mit der Schule abrechnen will oder ob mein Impuls Waldorflehrer zu werden, durchaus auch ein anderer ist – von dem ich durchaus überzeugt bin.

Ich möchte hier jetzt niemanden verunsichern und sich unnötig sorgen machen. Ich bin nicht verzweifelt und nicht depressiv, ich möchte dieses Problem nur endlich mal angehen, um nicht immer wieder meinen Emotionen ausgeliefert zu sein.
30.5.06 22:53





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